Bozen in Südtirol
Bozen ist ein Ort mit Geschichte: Schon zu Zeiten des antiken Rom ist eine kleine Siedlung und Militärstation in der Umgebung des heutigen Domes belegt, wo man Reste einer frühchristlichen Kirche und einiger Gebäude aus dieser Zeit gefunden hat. Diese Siedlung hieß wahrscheinlich Bauzanum. Die Militärstation lag wahrscheinlich an der Brücke über den Eisack, in der Nähe der heutigen Ortschaft Kardaun, von dort ging die Straße über Rentsch auf den Ritten. Die Siedlungen im Tal wurden während der Völkerwanderung zugunsten befestigter Anlagen an erhöhter Stelle aufgegeben. In jener Zeit hat es vermutlich auf dem Virgl eine Burg namens Bozen gegeben. Für diese Burg ist ab dem 7. Jh. ein bairischer Graf von Bozen bekannt. Davor war die Gegend von romanisierten Rätern bewohnt und stand zeitweise unter dem Einfluss der Langobarden. Hier hat auch Herzog Tassilo III. die Gründung des Klosters Innichen beschlossen. Zeugnis davon gibt freilich nur mehr die Vigiliuskirche am Virgl, die aus jener Zeit stammt und somit die älteste bestehende Kirche im Raum Bozen ist. Ihr Name weist darauf hin, dass die Kirche von Romanen oder Langobarden errichtet wurde, da der Heilige Vigilius ein Bischof von Trient war.
In der Folge gab es eine Grafschaft Bozen, die später aber an das Hochstift von Trient überging. Die Bischöfe haben die Siedlung wieder ins Tal verlegt und die Gründung eines Marktes angeregt.
Bozen ist seit seiner Gründung und Erhebung zur Stadt vor mehr als 800 Jahren eine Handelsstadt, die günstig zwischen den ehemals bedeutenden Handelsdrehkreuzen Venedig und Augsburg liegt. Zu den viermal im Jahr veranstalteten Messen kamen Handelsleute aus Nord und Süd. Deshalb wurde 1635 der Merkantilmagistrat (Handelsgericht) gegründet, der in Marktzeiten aus je 2 deutschen und italienischen Räten (von den Kaufleuten aus ihren Kreisen bestimmt) gebildet wurde.
Das Bozner Becken fasziniert mit seinem einzigartigen Burgenreichtum. Rund 40 Burganlagen auf engstem Raum bilden die größte Burgendichte Europas. Diese Zeugnisse adeliger Herrschaft und das zu Stein gewordene Selbstwusstsein der reichen Kaufmannschaft sind neben der wunderbaren Landschaft das Pfund, mit dem die Tourismusregion Bozen heute wuchern kann. Die Landeshauptstadt des modernen Südtirol ist übrigens die einzige Stadt, in der die Mehrheit der Bevölkerung Italienisch spricht.
Norwegische Waldkatze
Die Norwegische Waldkatze zählt zu den Halblanghaarkatzen und ist neben der Maine-Coon- und der Ragdoll-Katze eine der größten Katzenrassen. Ihre Erscheinung verdankt die Norwegische Waldkatze dem extremen Klima in ihrer skandinavischen Heimat. Sie ist groß, sehr robust, kräftig und muskulös gebaut und besitzt ein doppellagiges Fell aus dichter Unterwolle und aus stark wasserabweisendem Deckhaar, welches durch eine dünne Schicht aus noch längeren Haaren (Deckhaare), die fein über dem Fell liegt, unterstützt wird (dies wirkt wie eine dritte Haarschicht). Wie fast alle Katzen aus gemäßigten und polaren Breiten verändert auch die Norweger jahreszeitlich die Dichte ihres Fells, um sich optimal vor Kälte zu schützen. Die Norweger trägt im Winter wie auch die Sibirische Katze ein charakteristisch dickes Winterfell, es ist unter dem Bauch, am Hals, an Brust und am Schwanz besonders lang und dicht, sodaß auch klirrende Kälte von minus 30 Grad ihr nichts anhaben kann. Die langen, glänzenden Deckhaare sind bei der Norwegischen Waldkatze (im Gegensatz zur Maine-Coon) leicht ölig, daher schwer herabfallend und somit Wasser abweisend, damit auch keine Nässe an die Haut kann. Das Fell der Norweger ist nicht so seidig, wie das der Main Coon, sondern wirkt eher ein bißchen zottig. Zwischen den Ballen der Pfoten befinden sich die sogenannten “Schneeschuhe”, das sind 4-5 cm lange Haarbüschel, die dazu dienen, den Schnee zwischen den Ballen fern zu halten, damit sich dort kein Schnee festtreten kann. Im Sommer ist das Unterfell meist sehr spärlich entwickelt, oft lassen nur die langen Schwanzhaare auf eine Halblanghaarkatze schließen. Bei nicht-kastrierten Katzen ist der Unterschied von Winterfell zu Sommerfell wesentlich größer.
Im Vergleich zur Europäischen Hauskatze ist die ursprüngliche Norweger sehr groß, meist getigert oder schwarz - mit und ohne weiß - typisch mit weißen Handschuhen. In den nordischen Wäldern finden sich vor allem getigerte Norweger-Katzen, an den grauen Felsenküsten sind die Norweger-Katzen häufiger von schwarzer Fellfarbe mit und ohne Weiß-Anteil. Es gibt die Norwegische Waldkatze aber in allen Hauskatzenfarben.
Die Norwegische Waldkatze hat einen langgestreckten Körper und hohe Beine, im Gegensatz zur Maine-Coon und zur Sibirischen Katze sind ihre Hinterbeine höher als die Vorderbeine. Das Gesicht der typischen Norwegerkatze ist dreieckig, die Ohren sind hochplatziert, die Ohren sind innen mit starken Fellbüscheln versehen, oft tragen sie auch luchsartige Haarpinsel. Die sehr langen Schnurrhaare unterstreichen die Dreiecksform des Gesichtes, die Halskrause soll gut entwickelt sein, an den Beinen trägt die Norweger Knickerbocker, siehe Standard. Der Schwanz ist lang und buschig. Die Nase trägt keinen Stopp, sie ist lang und - im Gegensatz zur Sibirischen Katze - vollkommen gerade, das Kinn ist kräftig. Die Norweger ist erst im Alter von 3 bis 4 Jahren ausgewachsen, dann erreicht sie ihre volle Größe.
Da Norweger nicht künstlich gezüchtet sind, sondern sich lange Zeit natürlich entwickelten, haben sie fast keine der bei anderen, seit Jahrhunderten gezüchteten, Rassen oftmals auftretenden Zucht-Probleme. Nach ca. 63 Tagen Trächtigkeit bekommt die Norwegische Waldkatze in der Regel 4 bis 6 gesunde, kräftige Jungtiere. Frühgeburten, lebensschwache Jungtiere, Totgeburten und Geburtsstörungen, im Sinne von schweren Geburten, wie sie bei vielen, seit langem gezüchteten, Rassekatzen häufig sind, treten eher selten auf.
Zu den erstaunlichsten Fähigkeiten der norwegischen Waldkatzen gehört es, in einer Spirallinie mit dem Kopf voraus von Bäumen herunterklettern zu können. Die Norwegische Waldkatze kann eindeutig höher springen und besser klettern als die Hauskatze, in ihrer Heimat ist sie es sogar gewohnt auf glatten Felsen zu klettern.
Ferienregion Bayerisch Schwaben
Die Urlaubsregion Bayerisch-Schwaben ist eines der schönsten Gebiete des klassischen Urlaubslandes Bayern. Zwischen der Iller im Westen, dem Lech im Osten, dem Allgäuer Alpenkamm und dem Bodensee im Süden und dem durch einen Meteoriteneinschlag vor rund 15 Mio. Jahren entstandenen Ries-Kessel im Norden gelegen, ist es ein exzellentes Ganzjahres-Ferienland. Die Vielfalt der Landschaft vom Hochgebirge über die Voralpenlandschaft bis zum mittel- und nordschwäbischen Hügelland trägt dazu bei, daß hier jeder Gast den Urlaub machen kann, den er sich wünscht.
Über 140 000 Betten aller Kategorien mit einer Preisspanne von rund 15,- bis 250,- € pro Übernachtung/Frühstück stehen den Gästen zur Verfügung. Großer Beliebtheit erfreuen sich der „Urlaub auf dem Bauernhof“ und der Urlaub in Ferienwohnungen und Ferienhäusern, vor allem bei Familien mit Kindern. Daß auch die heimische Gastronomie über einen hohen Standard verfügt, versteht sich nahezu von selbst. Wobei neben den Gerichten der „internationalen Küche“ auch die heimischen Spezialitäten wie Kässpatzen oder Schupfnudeln Anklang bei der Gästen finden. Schließlich hat der Tourismus bei uns eine mehr als 100-jährige Tradition.
Fast unerschöpflich ist die Palette der Angebote für einen erholsamen und damit erfolgreichen Urlaubsaufenthalt. Ein Netz gut markierter Spazier- und Wanderwege (über 6000 km) dürfte für jeden Geschmack genügend Auswahl bieten. Für Bergwanderer sind auf den gut ausgebauten Allgäuer Höhenwegen Hüttenwan-derungen - vor allem im Spätsommer - ein Leckerbissen, wobei Bergbahnen und Sessellifte die Mühsal des Aufstiegs abnehmen.
Für Wassersportler ist ebenfalls ausreichend gesorgt. An den mehr als 30 Seen gibt es Gelegenheiten, jeder gewünschten sportlichen Betätigung nachzugehen, sei es Segeln, Wasserskifahren oder Windsurfen. Auch entsprechende Schulen für Anfänger stehen zur Verfügung. Daß auch Schwimmer auf ihre Kosten kommen, dafür sorgen rund 130 Freischwimmbäder (teilweise beheizt), etwa 45 Hallenbäder, ca. 20 Strandbäder an den Seen und in verschiedenen Orten Erlebnisbäder. Aber auch Golfer, Reiter, Tennis-Fans, Minigolfer und andere finden jederzeit und überall Möglichkeiten, ihren Hobbys zu frönen. Wer es nicht so sportlich haben will, kann sich in Kursen in die Anfangsgründe des Töpferns, Webens, Holzschnitzens und der Bauernmalerei einweisen lassen.
Vielfältig sind auch die Angebote für den Winterurlaub. Skiabfahrten aller Schwierigkeitsgrade, mehr als 140 Skischulen, rund 280 Skilifte, teils mit Flutlicht und Beschneiungsanlagen, rund 1800 km Skiwanderwege und Langlaufloipen und an die 30 Rodelbahnen sorgen dafür, daß jeder Gast zu seiner gewünschten Aktivität finden kann. Darüber hinaus stehen mehr als 60 Bahnen für Eis-stockschießen, über 40 Natur- und Kunstbahnen, Skibobschulen und Skikindergärten für die Gäste bereit.
Auch der Gast, der sich für Kunstschätze und Baudenkmäler interessiert, wird zweifellos auf seine Kosten kommen. Viele mittelalterliche Städte wie Augsburg, Dillingen, Kaufbeuren, Kempten, Memmingen, Mindelheim, Nördlingen, Wangen und Isny - um nur einige zu nennen - präsentieren in ihre Mauern und Museen hervorragende Zeugnisse ihrer glanzvollen Vergangenheit.
Für den gesundheitsbewußten Urlauber gibt es natürlich eine ganze Reihe von Angeboten, die Gesundheit zu erhalten oder wieder herzustellen. Stellvertretend für viele Orte seien hier das weltbekannte Kneippheilbad Bad Wörishofen und das nicht weniger bekannte Schrothheilbad Oberstaufen genannt.